Spurenlesen und Hasen-Ohren

....sind beides wichtige Eigenschaften, die in allen Naturvölkern gelehrt und gepflegt wurden, um zum einen die tägliche Nahrung zu sichern und zum anderen nicht von Feinden überrascht zu werden.

 

Als Wildnispädagogin hat Katharina natürlich jede Menge Umsetzungsmöglichkeiten an der Hand, um den Kindern spielerisch zu helfen ihre Sinne zu schärfen und sich in ihrer - im wahrsten Sinne des Wortes - Umwelt zu erfahren, aber auch ihr Grenzen kennen zu lernen.

 

So haben wir vergangenen Mittwoch geübt mit "deer-ears" (von uns als "Hasenohren" übersetzt) auf unser Umfeld zu lauschen: Was nehmen wir alles wahr? Welche Geräusche erschließen sich nach längerem hinhören? Welche Geräusche sind uns schon so vertraut, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen (in diesem Fall z. B. der Verkehr auf der nahen B10... :) ). Nachdem wir alle riesen Ohren vom intensiven Lauschen hatten, wurde der Spürsinn geschärft und Katharina hat anhand von jeweils drei Schaubildern (Tier - Pfoten-/ Hufabdruck - Fährte) ein Suchspiel gebaut, bei dem die  Spurbilder dem jeweiligen Tier zugeordnet werden mussten. Gar nicht einfach! Wer's probieren möchte: Einfach mal den genauen Unterschied zwischen einem Fuchs- und Hundeabdruck erkennen :)